Ein Kryptoderivat, wie zum Beispiel ein „perpetual futures," ist ein Finanzinstrument, das seinen Wert aus einer zugrunde liegenden Kryptowährung oder einem digitalen Vermögenswert „ableitet." Zum Beispiel gibt es viele perpetual futures Verträge, die auf Bitcoin basieren. Derivate sind Verträge zwischen zwei oder mehr Parteien. Die häufigste Art von Derivaten in Kryptomärkten sind die zuvor genannten perpetual futures, während traditionelle Futures und Optionen auf dem zweiten und dritten Platz folgen.
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Wie funktionieren Derivate?
Es gibt viele Arten von Derivaten, aber alle beinhalten einen Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien, um ein zugrunde liegendes Asset zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Schauen wir uns einige der populäreren Arten von Derivaten an:
Futures: Ein Vertrag, der zwei oder mehr Parteien verpflichtet, ein Asset zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Wenn Sie beispielsweise einen „10AUG2022 BTC"-Vertrag zu 20.000 US-Dollar kaufen, bedeutet das, dass Sie zustimmen, am 10. August 2022 einen Vertrag über Bitcoin im Wert von 20.000 US-Dollar zu kaufen. Wenn der Preis über 20.000 US-Dollar liegt, verdienen Sie effektiv Geld, aber das Gegenteil ist der Fall, wenn der Preis darunter liegt. Da Futures-Kontrakte für einen bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft gelten, folgt der Preis des Kontrakts nicht unbedingt eng dem aktuellen Spotpreis des zugrunde liegenden Assets. Stattdessen wird er zu dem Preis gehandelt, den die Leute zum Zeitpunkt des Ablaufs erwarten.
Perpetual Futures: Perpetual Futures, oder „Perps“, sind eine spezielle Art von Futures-Kontrakt. Wie der Name schon sagt, haben Perps kein Verfallsdatum. Diese Verträge können auf unbestimmte Zeit gehalten werden. Da die Verträge unbegrenzt gehalten werden können, handelt der Preis des Kontrakts sehr nah am Spotpreis.
Optionen: Im Gegensatz zu Futures-Kontrakten, die die Parteien verpflichten, ein Asset zu kaufen oder zu verkaufen, geben Optionen dem Käufer das Recht, aber nicht die Verpflichtung, das Asset bis zu einem bestimmten Datum zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Der Verkäufer einer Option ist jedoch weiterhin verpflichtet, das zugrunde liegende Asset zu kaufen oder zu verkaufen. Optionsverkäufer erheben eine Gebühr oder Prämie für den Optionskontrakt.
Zentralisierte oder dezentralisierte Krypto-Derivate?
In der kurzen Geschichte von Krypto waren zentralisierte Börsen der beliebteste Ort, um Derivate zu handeln. Diese Börsen boten Liquidität und ein reaktionsschnelles Handelsumfeld, die beide für den Handel mit Derivaten in kürzeren Zeitrahmen wichtig sind. Ein großer Nachteil war, dass viele Vorwürfe laut wurden, dass zentralisierte Börsen ihre privilegierte Informationsposition missbraucht haben, um aktiv gegen ihre Kunden zu handeln. Außerdem waren zentralisierte Börsen bei großen Marktgeschehnissen häufig offline, was dazu führte, dass Kunden mit offenen Positionen liquidiert wurden.
Dies ändert sich langsam, da DeFi reift. Inzwischen gibt es einige brauchbare dezentrale Derivateplattformen. Sie verfügen zwar noch nicht über die Liquiditätstiefe und Reaktionsfähigkeit zentralisierter Börsen, aber diese Unterschiede werden sich wahrscheinlich im Laufe der Zeit verringern.
Risiken
Derivatehandel ist ein viel riskanteres Unterfangen als der bloße Besitz des zugrunde liegenden Assets. Derivate sind ihrer Natur nach volatiler als das zugrunde liegende Asset. Krypto ist bereits eine sehr volatile Anlageklasse, daher sind Derivate noch volatiler. Derivate ermöglichen auch Hebelwirkung, was die Risiken weiter erhöht.
Aus diesen Gründen wird neuen oder sogar fortgeschrittenen Händlern nicht empfohlen, Derivate zu verwenden. Wenn Sie neu im Umgang mit Derivaten sind und lernen möchten, verwenden Sie keinen Hebel.






